GENÈVE

Multifunktionale Bahnüberbauung
Offener Projektwettbewerb 2-stufig
4. Preis
2013–2014

Multifunktionale Bahnüberbauung
Offener Projektwettbewerb 2-stufig
4. Preis
2013–2014

Das Quartier des Eaux-Vives erstreckt sich vom Seeufer bis zum gleichnamigen Bahnhof und zeichnet sich durch seine einheitliche, sich nach oben schrittweise öffnende Blockrandbebauung aus. Die geplante, multifunktionale Überbauung nimmt diese vorhandene Hoftypologie des Quartiers auf und interpretiert sie als kammförmiges, zur Stadt hin offenes Ensemble. Eine schlanke Wohnscheibe bildet das Rückgrat der Anlage. Dieses Gebäude soll von drei Genossenschaften mit unterschiedlichen Zielgruppen (Studenten-, Familien- und Alterswohnungen) bespielt werden. Zwei grosszügig angelegte Treppenhäuser erschliessen sämtliche Wohnungen über Stich- und Laubengänge, sie fungieren als vertikale Boulevards und Treffpunkt der Generationen. Der mittlere Platz, ein Deck über dem unterirdischen Bahnhof, wird als Sockel ausgebildet und dient als Drehscheibe zwischen dem Quartier und den neuen öV-Verbindungen. Entlang dieser gebauten Geländekante reihen sich diverse Volumen und Nutzungen (kulturelle und soziale Einrichtungen, Sport- & Kletterhalle, Hallenbad, Einkaufszentrum, Wohnungen). Die kontrastierenden Massstäbe und Proportionen der Baukörper bilden eine markante Silhouette, eine Stadtkrone, welche die neuen, unter dem Boden verborgenen Verkehrsanlagen zum städtebaulichen Referenzpunkt macht.

  • Stadt und Kanton Genf
    Bauherrschaft
  • GXM Architekten GmbH Zürich
    Architekten